Frankfurt, den 20. August 2020 – Mit der Coronapandemie hat sich das Konsumverhalten Italiens bezüglich Elektromobilität geändert. Auch wenn Elektroautos bisher nur einen Marktanteil von 2% haben, so zeigte eine Konsumabfrage im vergangenen Jahr bereits das verstärkte Interesse an Elektromobilität: während 2018 etwas mehr als die Hälfte der italienischen Endverbraucher an Elektrofahrzeugen interessiert war, so waren 2019 bereits knapp 2/3 an der neuen Mobilität interessiert.

Ein regelrechter Boom bei elektrischen Leichtfahrzeugen wie Rollern, Fahrrädern und Mopeds erfolgte mit dem von der italienischen Regierung im Mai diesen Jahres verabschiedeten Mobilitätbonus im Zuge der Coronapandemie, der beim Kauf eines Elektrofahrzeuges die Rückerstattung von bis zu 500€ vorsah.
Dieser Bonus wurde in Italien zum einen eingeführt, um im Zuge von Covid-19 eine Überfüllung der öffentlichen Verkehrsmittel zu vermeiden, und zum anderen, um diese Art von Fahrzeugen zu fördern, die nicht verschmutzen und gleichzeitig sehr bequem zu benutzen und an den entsprechenden Stationen aufzuladen sind.

Weiteren Fokus auf die Elektromobilität setzte die italienische Regierung mit dem Gesetzesdekret vom 7. August 2020, das einerseits eine attraktive Kauf- und Abwrackprämie, andererseits staatliche Zuschüsse in Höhe von 490 Millionen Euro zur Unterstützung der Automobilindustrie mit Fokus auf Elektromobilität vorsieht. Mit der noch zu konkretisierenden Kauf- und Abwrackprämie soll der Rückgang von KfZ-Neuzulassungen seit Anfang des Jahres (-40% im Vergleich zum Vorjahr) entgegengewirkt werden.

Der hohe Anteil der Zuschüsse der Automobilindustrie, die 70% der gesamten Zuschüsse für die italienische Industrie im Gesetzesdekret vom 7. August 2020 ausmachen, soll zudem einen Impuls für die besonders von der Coronapandemie betroffenen Branche geben. Ziel dabei ist es, die Elektromotoren technologisch weiterzuentwickeln und infrastrukturellen Ausbau mit Ladestationen voranzutreiben

„Wir als ITKAM – Italienische Handelskammer für Deutschland e.V., die bereits seit 2016 gemeinsam mit dem Automobilstandort Baden-Württemberg und den italienischen Regionen Piemont, Emilia-Romagna und Marken an Initiativen zum Ausbau der Elektromobilität arbeiten, freuen uns über die Impulse der italienischen Regierung, die unserer Meinung nach die Elektromobilität in Italien weiter voranbringen werden“, so Ronny Seifert, Head of Business Development von ITKAM. „Daher sind wir bereits sicher, dass unser Gemeinschaftsstand mit der Emilia-Romagna auf der Automechanika 2021 einen seiner Schwerpunkte auf die Elektromobilität legen wird,“ so Ronny Seifert abschließend.

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