Startup-Landschaft: positive Entwicklungen

 

Zwar hat die Corona-Krise viele Länder weiterhin fest im Griff – aus der Startup-Welt gibt es dafür gute Nachrichten: dem Deutschen Startup Monitor zufolge planen 90% der Kleinunternehmen mit Neueinstellungen von durchschnittlich 6,3 Mitarbeitern. Das geplante Wachstum mag zwar geringer sein, als im Jahr 2019 (als der Durchschnitt noch bei 7,9 neuen Angestellten lag). Trotzdem geben die Entwicklungen Bewerbern Hoffnung auf eine Besserung der Zustände auf dem Arbeitsmarkt.

Gleichzeitig befanden sich im letzten Jahr 50,7% der Kleinunternehmen in der sogenannten Startup-Stage, in der erste Umsätze gemacht und Kunden gewonnen werden können. Dies stellt ebenfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr dar.

Tatsache ist nämlich, dass sich die Pandemie besonders stark auf Kleinunternehmen ausgewirkt hat und ihre Leiter sowie Mitarbeiter eine lange Zeit mit Existenzängsten zu kämpfen hatten. Umso wichtiger ist es deshalb nun, positiv in die Zukunft zu schauen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

 

Erasmus for Young Entrepreneurs und EYE Global

Dabei spielt der Begriff Internationalität eine besonders wichtige Rolle. Dadurch, dass ca. 20% der Gründer einen Migrationshintergrund besitzen, stellen sie in vielerlei Hinsicht eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Kulturen der Welt dar. Dies ist ein wertvoller Beitrag, der mit vielen Chancen einherkommt und sich auch in der Diversität der Mitarbeiter der Startups widerspiegelt.

Neugründer sowie diejenigen, die eine Gründung planen, haben zum Beispiel die Möglichkeit dazu, an dem internationalen Austauschprogramm Erasmus for Young Entrepreneurs teilzunehmen. Das Programm verbindet Jungunternehmer und erfahrene Gründer und basiert auf einem Austausch von Wissen, Ideen und Kulturen und führt so zum Wachstum beider Parteien.

ITKAM stellt dabei die Kontaktstelle für angehendende und erfahrene Gründer in Deutschland dar, indem sie die Bewerber mit passenden Partnern im und aus dem Ausland vermittelt. Durch die Unterstützung beim Matchmaking und den persönlichen Austausch kann sichergestellt werden, dass die Bewerber den richtigen Entrepreneur finden und beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren können.

Der Rückgang der Neuinfektionen in vielen europäischen Ländern führt dazu, dass sich immer mehr Interessenten um einen Austausch bewerben und sich an den bis zu sechs Monate langen Kollaborationen beteiligen. Dadurch, dass es innerhalb der EU immer weniger Reiseeinschränkungen gibt, ist die Teilnahme in den meisten Fällen Europaweit problemlos möglich.

Es gibt eine Vielzahl an Gründen, an dem Programm teilzunehmen. Neben dem Tausch von Wissen gegen Ideen und Ideen gegen Wissen, sowie dem Sammeln von neuen Erfahrungen und Kontakten hat die ITKAM die vielen Vorteile für die Teilnehmer in einem kurzen Video zusammengefasst (s. unten).

Alle weiteren, wichtigen Informationen zu den Austauschprogrammen befinden sich auf den Websites von ERASMUS for Young Entrepreneurs und EYE Global.

 

Was kommt demnächst…

Erst vor Kurzem hostete die ITKAM einen Talk zu dem Programm und veranstaltete außerdem ein Webinar zur Akquise von potentiellen Host Entrepreneurs in British Columbia im Rahmen des erweiterten Erasmus for Young Entrepreneurs Global Programms. Die Präsentation des EYE Global Programms, das sich nicht nur auf die EU-Länder beschränkt, wurde am 30.06.2021 vor Ort vom Partner der ITKAM, der Italian Chamber of Commerce in Canada West (ICCBC) organisiert. Linda Schmittmann, Project Coordinator von EYE und EYE Global bei ITKAM und Alex Martyniak, Director of Marketing and Business Development der ICCBC, stellten EYE Global gemeinsam vor, während zwei Teilnehmerinnen von ihren Erfahrungen berichteten.

Als Nächstes findet am 07.07.2021 in Zusammenarbeit mit SMILE, der Gründungsinitiative der Uni Leipzig, eine Infoveranstaltung zu EYE statt.

Eine weitere Infoveranstaltung findet am 06.07.2021 in Zusammenarbeit mit SAXEED statt. SAXEED ist ein Gründernetzwerk und die Gründerinitiative der vier südwestsächsischen Hochschulen in Chemnitz, Freiberg, Mittweida und Zwickau.

Bereits in der Vergangenheit hat die ITKAM einen Workshop zum Thema Entrepreneurship und Sustainability veranstaltet, um das Unternehmertum in Deutschland zu fördern und die Bedeutsamkeit von Nachhaltigkeit zu betonen. Außerdem hat sie an der Startup SAFARI Mitteldeutschland teilgenommen, bei dem das Video erstmalig ausgestrahlt wurde.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

 

Linda Schmittmann
Tel: +49 (0)30 24 31 04 12
lschmittmann@itkam.org

 

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