Kann man die Wahl eines Weins mit der Wahl eines Buches vergleichen? Laut Massimo Ancarani, ja. So wie bei der Wahl eines Buches Autor und Umschlag den Unterschied machen, wählt man auch einen Wein nach dem Produzenten aus und prüft das Etikett der Flasche. Und wie bei Büchern werden auch Weine eingehend verkostet und oft Freunden empfohlen.

Massimo Ancarani, geboren in Faenza in der Region Emilia Romagna, ist Önologe bei InCantina, der regionalen Vinothek der Emilia Romagna in Frankfurt, und wird zu den Protagonisten von The Authentic Italian Table gehören: Der Workshop über die italienische Küche wird am 13. Juni im Rahmen des Projekts True Italian Taste in der Mainmetropole stattfinden. Massimos Aufgabe ist es, die Anwesenden bei einer Verkostung italienischer Weine zu begleiten und die große Vielfalt der Weine in Italien zu veranschaulichen, dem Land mit den meisten autochthonen Rebsorten der Welt.

Wie viele Weine gibt es also in Italien? “Die Weinberge in Italien sind ein bisschen wie Dialekte, so dass man in jedem Tal, je nach Neigung und Art des Bodens und der Anzahl der Sonnenstunden, unterschiedliche Geschmacksnoten haben kann”, erklärt Massimo.

Massimo Ancarani hat als Journalist und Slow Food-Mitglied in Italien gelebt, ist nun aber seit über zehn Jahren in Deutschland und erfüllt hier eine besondere Mission: den Wert der Rebsorten des Belpaese und den Schutz ihrer Vielfalt zu vermitteln. Denn der italienische Wein ist nicht nur die natürliche Frucht der Gebiete, in denen er produziert wird. Er ist auch das Ergebnis sorgfältiger Erhaltung durch die Menschen und der genetischen Verflechtungen, die im Laufe der Zeit entstanden sind.

Der Verbraucher, der die Weinkultur in Italien verstehen und schätzen will, muss eine gute Portion Neugierde haben und sich mit Geduld wappnen: Die Suche nach dem richtigen Wein für einen bestimmten Anlass erfordert Vergleich und Bereitschaft, auch um Neues zu probieren und eventuell auch mal falsch zu liegen.

Kunden, die Massimo fragen, “was ist Ihr Lieblingswein”, werden wiederum gefragt: “Es kommt darauf an, wann Sie mich fragen: gestern, heute, in einem Monat? Beim Mittagessen, auf einer Party? Allein, in Gesellschaft?” Die Weinwahl ist für Massimo nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks und der kulinarischen Kombinationen, sondern auch der Stimmung und Atmosphäre des Augenblicks.

Es gibt jedoch einen Wein, den Massimo Ancarani seinen Kunden oft anbietet: Lambrusco. Es ist ein Wein, der allzu oft – vor allem in Deutschland – im Schatten von besonders bekannten Namen wie Brunello di Montalcino, Primitivo, Barolo und Franciacorta steht. Der für die Emilia Romagna typische Lambrusco ist eng mit dem Charakter seines Territoriums verbunden und ist sein authentischster Ausdruck: spritzig, lebendig und gesellig. Laut Massimo die ideale Begleitung für viele Gelegenheiten, sogar zur Pizza!

Wein ist Freiheit, die Freiheit, nach dem eigenem Geschmack zu probieren und zu wählen”, sagt Massimo. Er ist stolz, seiner deutschen Kundschaft Weine der Emilia-Romagna vorzustellen… und auch Hunderte anderer italienischer Weine, die vielleicht weniger bekannt, aber trotzdem hervorragend sind. Weil die italienische Weinwelt so groß ist, dass sie immer wieder neue Entdeckungen zulässt und unerwartete Überraschungen bereithält.

 

Welcher Wein repräsentiert “True Italian Taste” für Sie?

Erzählen Sie es uns am 13. Juni in Frankfurt!

 

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