Bei einer weiteren Ausgabe des ITKAM COLLOQUIUMs mit dem Titel „Lean Management & Industry 4.0 to drive future growth“, realisiert in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG und der Italienischen Botschaft in Berlin, diskutierten am 25. April 2017 in der Robotation Academy der weltweiten Hauptstadt der Industrie 4.0, Hannover, deutsche und italienische Experten über den massiven Umbruch, den die vierte industrielle Revolution mit sich bringt.

Der Keynote Speaker Prof. Caldwell des renommierten italienischen High-Tech-Forschungszentrums IIT (Istituto Italiano di Tecnologia) aus Genua zeigte auf, wie die einzelnen Produktionsprozesse nicht mehr durch separate Schritte, sondern dank der digitalen Technologien viel mehr als integrierter Ablauf zu sehen sind“, unterstreicht der Präsident der Italienischen Handelskammer für Deutschland e.V. (ITKAM), Prof. Emanuele Gatti.
Der anschließenden Round Table Diskussion unter der Moderation von Dr. Daniel Senff der Plattform Industrie 4.0 lauschten die über 70 Teilnehmer. Fokus dabei waren die Voraussetzungen für eine effiziente Umsetzung und die noch zu überwindenden Herausforderungen für die digitale Transformation.

Die folgenden Experten aus Italien und Deutschland

  •  Heinrich Munz, Lead Architect Industry 4.0 der KUKA AG,
  • Tobias Seifert, Director Fleet & Business Sales der FCA Germany AG (FiatChrysler Automobiles),
  • Matteo Pardo, Wissenschaftsattaché der Italienischen Botschaft in Berlin und
  • Claudio Chirco, Fachanwalt für IT-Recht und Partner der internationalen Wirtschaftskanzlei BEITEN BURKHARDT

gaben einen umfassenden Überblick über Standardisierung, umgesetzte Businessmodelle, institutionelle Kooperationen und rechtliche Grundvoraussetzungen.

Abschließend festzuhalten bleibt: auch wenn sich Deutschland viel früher auf den Weg der industriellen Revolution begeben hat, so setzt in Italien insbesondere mit dem zum 01.01.2017 in Kraft getretenen Industrieplan eine Dynamik ein, die die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen, dem Rückgrat der bedeutendsten Industrienationen in Europa, stärken wird.

„Die enge Vernetzung zwischen Produktion und Logistik, die Zwischenschaltung von Computern, Sensoren, Aktoren und Prozessoren in jeglichen Systemen und Produktionsabläufen sind Grundvoraussetzung für die Produktivitätssteigerung und das Bestehen im globalen Markt. Mit ihrer weltweit geschätzten Verarbeitenden Industrie können Deutschland und Italien einen wichtigen Beitrag zur effizienten Umsetzung der digitalen Transformation liefern, das hat unser ITKAM COLLOQUIUM sehr deutlich gemacht“, unterstreicht Prof. Gatti der ITKAM abschließend.