Die größten Stärken und die häufigsten Fehler der auf dem deutschen Markt aktiven italienischen Unternehmen

Esportare in Germania

 

Die Italienische Handelskammer für Deutschland hilft italienische Unternehmen dabei, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Und das schon seit 104 Jahren.

Zur Unterstützung der italienischen Firmen bietet ITKAM ein großes Dienstleistungsangebot wie Marktanalysen, Produktplatzierungen sowie Beratung in Steuer- und Rechtsfragen zum Thema Export. Die Experten der Handelskammer kennen die Stärken der italienischen Unternehmen auf dem deutschen Markt genau, sind aber auch bestens über die häufigsten Fehler der italienischen Unternehmer beim Export nach Deutschland informiert.

So berichtete Anna Paola Concia, ehemaliges Italienisches Parlamentsmitglied und Beraterin der Italienischen Handelskammer für Deutschland, in einem Interview mit der italienischen Wirtschaftszeitung „Italia Oggi“.

Wir veröffentlichen einen Teil des Interviews in diesem Post und hoffen damit alle italienischen Unternehmen anzusprechen, die auf dem deutschen Markt aktiv werden möchten.

Was sind die größten Stärken der italienischen Unternehmen?

<p“>„Unsere Unternehmen haben ein unglaublich großes Anpassungspotential und sind der stark darin, Probleme zu lösen, während die deutschen Unternehmen, bei denen die Planung eine entscheidende Rolle spielt, bei unerwarteten Problemen wie blockiert sind und schnell in Panik geraten.“

Was sind die häufigsten Fehler italienischer Unternehmen beim Export nach Deutschland?

Manchmal sind die Unternehmen nicht richtig vorbereitet, sie haben z.B. keine englische Webseite. Darum kümmern wir uns dann häufig. In anderen Fällen, gerade bei Mittelstandsunternehmen, wurde die Initiative, nach Deutschland zu exportieren, vorab nicht genügend durchdacht, die Unternehmen meinen, einfach loslegen zu können und der Rest ergebe sich schon von alleine. Aber so einfach geht das nicht, auch wenn Deutschland und Italien –entgegen der allgemein vertretenen Auffassung- sich sehr gut ergänzen.

Es fällt den italienischen Unternehmen sehr schwer, sich zusammenzuschließen und ein Netzwerk aufzubauen. Zu exportieren bedeutet auch eine nicht unerhebliche Summe zu investieren. Investitionen sind bei der derzeitigen Lage schwierig, und trotzdem neigen viele Unternehmen zum Alleingang. Ganz im Gegenteil zu deutschen Firmen. Für sie ist es selbstverständlich Netzwerkarbeit zu betreiben und sich zusammenzuschließen, um z.B. als Aussteller eine Messe in Italien zu besuchen.

Wie unterstützt ITKAM italienische Unternehmer, die mit Deutschland arbeiten?

Wir unterstützen die italienischen Unternehmen, indem wir ihnen die auf dem deutschen Markt üblichen Gewohnheiten und Bräuche sowie die deutsche Mentalität verdeutlichen. Kurz gesagt, wir vermitteln ihnen, dass es etwas ganz anderes ist nach Deutschland zu exportieren als nach China.

Hier das gesamte Interview der ITKAM-Beraterin Anna Paola Concia für „Italia Oggi“ in italienischer Sprache

oder

Das ITKAM-Dienstleistungsangebot für italienische Unternehmen, die nach Deutschland exportieren

 

 

Cover photo: flickr/l a b e t e [CC BY-NC-ND]

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