Antikrisenlösungen für europäische Unternehmen und Institutionen sammeln und verbreiten

Welche Antikrisenlösungen haben Unternehmen und Institutionen der verschiedenen EU-Staaten in den letzten Jahren umgesetzt? Das fragen sich viele, vor allem die Mitarbeiter des EU-Projekts Proactive Change, das die erfolgreichsten Best Practices sammelt, um sie dann in ganz Europa zu verbreiten.

Zu den wichtigsten Projektpartnern gehört auch die Italienische Handelskammer für Deutschland. Aus diesem Grund berichteten wir bereits vor kurzem auf unserer Webseite über das Projekt und führten 5 Beispiele auf, die sich in Deutschland bewährt haben (und die auch in Italien funktionieren könnten).

Im Dezember trafen sich die Projektpartner in Brüssel und erklärten uns bei dieser Gelegenheit das Projekt Proactive in einem Video.

Projektpartner sind neben der ITKAM auch Confindustria Umbria, die Italienische Handelskammer in Bulgarien, Confindustria Rumänien, AyndamentoVilladecans und Umbria Export.

Europa zeigen, wie man auf die Krise reagiert

Wir möchten allen zeigen, wie die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten im europäischen Kontext auf die Wirtschaftskrise reagiert haben“, erläutern die Projektpartner das Ziel von Proactive Change. Nach der Wirtschaftskrise hat das Wort „Umstrukturierung“ für die Europäische Kommission ganz entscheidend an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen von Proactive Change werden nun die erfolgreichsten Best Practices der fünf in das Projekt involvierten Länder erörtert.

„Wir treffen uns regelmäßig“, erklärt Ronny Seifert, Leiter des Leipziger Büros der ITKAM, „tauschen Ideen aus und überlegen, ob diese auch in den anderen Ländern umsetzbar sind. Wir arbeiten sehr eng zusammen, und am Ende werden alle Ergebnisse in einem Buch zusammengefasst, das in ganz Europa erhältlich sein wird.“

„Was Proactive Change auszeichnet, ist die Tatsache, dass wir politische Vertreter, Handelskammern und Unternehmen in einem einzigen Netzwerk zusammenbringen konnten. Dieses Netzwerk entwickelt nun gemeinsam neue Strategien.”

Wir hoffen, dass sich noch weitere solcher Gelegenheiten ergeben”, beschließt Ronny Seifert „denn es wird zunehmend wichtiger, dass die europäischen Länder auf internationaler Ebene zusammenarbeiten.“

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