5 Beispiele, die sich in Deutschland bewährt haben (und die auch in Italien funktionieren könnten)

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Schule und Bildung, Wirtschaftsförderung und Nation Branding: In all diesen Bereichen kann Italien noch so manches von den anderen Ländern der Europäischen Union lernen.

Deshalb hat die Italienische Handelskammer für Deutschland 5 Best Practices ausgewählt, die auch auf andere europäische Kontexte, Italien inbegriffen, übertragen werden könnten.

Diese Beispiele wurden im Rahmen des Europaprojektes Proactive Change, das die homogene Entwicklung der EU-Mitgliedsstaaten durch den Austausch von Best Practices fördert, analysiert und ausgewählt. Am 27. Oktober wurden sie dann bei der Euregiader Leipziger Messe für Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa vorgestellt.

Die 5 ausgewählten deutschen Best Practices aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Nation Branding

Ein gutes deutsches Beispiel im Bereich Schule und Bildung ist laut ITKAM die duale Ausbildung und das Berliner Projekt zum dualen Lernen.

Die duale Ausbildung ist ein typisch deutsches System, das bereits in anderen Ländern adaptiert wurde und jungen Menschen ab 16 Jahren die Möglichkeit bietet, einenBildungsweg einzuschlagen, bei dem Theorie und Praxis, also Lernen in der Schule und Arbeiten im Unternehmen, miteinander verbunden werden. In Berlin wird derzeit einduales Lernsystem erprobt, bei dem bereits 13-jährige während ihrer Schulzeit Erfahrungen in der Unternehmenswelt sammeln können.

Im Bereich Wirtschaft hat ITKAM das Beispiel von Berlin Partner, der Wirtschaftsförderung der Stadt Berlin, sowie den Industriemasterplan der Stadt Berlin, der Innovation durch die Reindustrialisierung der Stadt vorsieht, als Best Practices ausgewählt. In beiden Fällen ist es vor allem die Arbeitsweise, die den Unterschied macht: die dauerhafte Zusammenarbeit mit sehr unterschiedlichen Projektpartnern.

Im Bereich Nation Branding wurde das Projekt „Deutschland – Land der Ideen“ ausgewählt, das ursprünglich im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 ins Leben gerufen wurde aber noch immer existiert. Es handelt sich um ein weitgreifendes PR-Projekt, das Deutschland als einen innovativen Standort vorstellt und dafür das Logo „Deutschland – Land der Ideen“ nutzt.

Das Video zum Projekt Proactive Change in Leipzig

In Leipzig stellte Ronny Seifert, Leiter des Berliner und Leipziger Büros der Italienischen Handelskammer für Deutschland, im Rahmen des Europaprojektes Procative Change die 5 erfolgreichsten deutschen Best Practices vor.

Neben ITKAM beteiligen sich bei Proactive Change außerdem Confindustria Umbria, Italian Chamber of Commerce in Bulgaria, Patronatul Confindustria Romania, Ajuntament de Viladecans und Umbria Export.

Hier das Video der Präsentation.

Cover photo: flickr/@Doug88888 [CC BY-NC-SA]

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