Erneuerbare Energien und Informatik: deutsche Experten treffen auf die innovative Region Kalabrien

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Am 20. November startete die Reise deutscher Vertreter von innovativen Clustern und Forschunszentren nach Kalabrien, um die Innovationsstärke der süditalienischen Region kennenzulernen.

An 3 Tagen wird die deutsche Delegation die wichtigsten Technologiezentren Kalabriens besuchen, so bspw. den Innovations-Inkubator der Universität von Kalabrien, “Technest”, und lokale Initiativen zur Förderung von Innovation kennenlernen.

Die Initiative, die die Italienische Handelskammer für Deutschland e.V. (ITKAM) und die Region Kalabrien realisieren, sind Teil des Projektes „Programma Calabria Internazionale – Progetto Paese Germania“.

Forschungszentren und Cluster: deutsche Vertreter zu Besuch in Kalabrien

Wichtige, deutsche Vertreter der innovativen Branchen besuchen Kalabrien.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT)ist eines der weltweit wichtigsten Forschungszentren, und wird durch den Business Development Manager Rolf Blattner, vertreten sein. Tobias Hannemann repräsentiert hingegen das europaweit größte Wirtschaftsförderungsprojekt durch Wissenschaft: Leuphana – den Innovations-Inkubator Lüneburg.

Aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien wird die Energiemetropole Leipzig, das Cluster Energie & Umwelttechnik der Stadt Leipzig, dabei sein. Im ICT-Bereich zählen Vertreter von REGINA e.V., dem ICT-Cluster der RWTH Aachen, und des Darmstädter Clusters IT for Work, eines der wichtigsten Technologiezentren Deutschlands, zu den Teilnehmern.

Die vollständigen Profile der deutschen Teilnehmer finden Sie am Ende des Posts.

Etappen der Expertenreise

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Etappen der Expertenreise.

Am 21. November, wird die deutsche Delegation an einer Konferenz und Unternehmertreffen bei dem internationalen Forschungszentrum „Fondazione Mediterranea Terina“ in Lamezia Terme teilnehmen. Dort werden die deutschen Teilnehmer die Vertreter der wichtigsten Innovationscluster Kalabriens kennenlernen. Ziel dabei ist es, den Dialog und den Wissensaustausch zu fördern, um künftig die Zusammenarbeit im Bereich Innovation zwischen Kalabrien und Deutschland voranzutreiben.

Am 22. November wird die deutsche Delegation den Innovations-Inkubator der Universität von Kalabrien, TechNest, bei Cosenza besuchen und die dort ansässigen innovativen Unternehmen kennenlernen.

Die deutsche Delegation: ein “Identikit”

Energiemetropole Leipzig

Energiemetropole Leipzig ist das Cluster Energie und Umwelttechnik der Stadt Leipzig. Das Cluster Energie und Umwelttechnik im Rahmen der Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig und der Verein Netzwerk Energie & Umwelt e. V. unterstützen aktiv unternehmerisches Handeln, koordinieren den Technologietransfer, unterstützen im Bereich Qualifizierung und Weiterbildung und fördern nationale wie internationale Kooperationen. Herr Wojslaw, Mitglied im Cluster, wird Herrn Lothar Lindner des Planungsbüros für Energie und Umwelt Lindner vertreten, der nicht persönlich an der Reise teilnehmen kann.

IT FOR WORK

IT FOR WORK  ist ein IT-Cluster und Unternehmensnetzwerk. Das Unternehmensnetzwerk bietet ein Forum für Informationen und Begegnungen – so kann Vertrauen zur Entwicklung neuer Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden. IT FOR WORK versteht sich in erster Linie als Dienstleister für seine Mitglieder.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde 2009 gegründet und ist Schnittstelle zwischen dem Forschungszentrum Karlsruhe GmbH und der Universität Karlsruhe (TH). Es ist Teil der Hermann von Helmotz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands, und zählt zu den weltweit wichtigsten Forschungszentren. Das  KIT-Innovationsmanagement sorgt für den direkten Transfer von neuen Erkenntnissen, innovativen Ideen und Know-how in Gesellschaft und Wirtschaft. Herr Dr. Rolf Blattner ist Business-Development Manager des KIT-Innovationsmanagements.

Leuphana Universität Lüneburg – EU-Innovations-Inkubator

Der Innovations-Inkubator Lüneburg ist derzeit das europaweit größte Wirtschaftsförderungsprojekt durch Wissenschaft. Der Inkubator trägt wesentlich zur Stärkung des Forschungs- und Wirtschaftspotenzial der Region bei. Ziel sind die Sicherung und  Schaffung von Arbeitsplätzen, der Ausbau des Forschungs- und Entwicklungspotenzial insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Aus- und Weiterbildung hochqualifizierter Arbeitskräfte für den regionalen Arbeitsmarkt. Schwerpunkte setzt der Innovations-Inkubator auf die Felder Digitale Medien, Gesundheit und Nachhaltige Energie und gerade für diese Felder entwickeln Forscher und Partnerunternehmen neue Methoden, Produkte und Dienstleistungen. Als regionaler Projektleiter ist Tobias Hannemann der Ansprechpartner für Unternehmen.

REGINA e.V. c/o RWTH

Der regionale Industrieclub Informatik Aachen (REGINA e.V.) mit Sitz bei der RWTH Aachen ist ein Cluster, dem über 100 Unternehmen, Forschungs- und Ausbildungsinstitute sowie weitere Stellen des ICT-Bereiches angehören. Seit knapp 20 Jahren  bündelt REGINA die ICT-Aktivitäten innerhalb der Region sowohl im Hochschulbereich als auch in den Firmen und stärkt die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und Ausbildung.

Foto von hier: flickr/classicdreamer

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