Tecnospazio auf der Messe in Hannover: „Das Maschinenbaucluster der Region Basilikata? Klein, aber technologisch stark entwickelt“

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Alessio Di Franco ist Finanzleiter von Tecnospazioeinem lukanischen Hersteller von komplexen Bauteilen für die Energie- und Luft- und Raumfahrtindustrie.

Wir besuchten Tecnospazio am 4. April auf der Messe in Hannover, dem weltweit wichtigsten Treffpunkt für die Maschinenbaubranche. Tecnospazio ist eines der 4 lukanischen Unternehmen, das von der Italienischen Handelskammer für Deutschland und der regionale Handelskammerverband Unioncamere Basilicata nach Hannover geschickt wurde. [Wir berichteten bereits darüber in unserem Interview mit einem der anderen Messeteilnehmer].

Warum wollte Tecnospazio unbedingt an der Messe in Hannover teilnehmen? Um neue Märkte aufzutun und sich über die aktuellen Trends und Technologien zu informieren. Denn Innovation ist nach Meinung des Unternehmens ganz entscheidend, um in Krisenzeiten überleben zu können.

Das Maschinenbaucluster der Region Basilikata

Alessio Di Franco sprach auch über das Maschinenbaucluster der Region Basilikata, das zwar „klein ist, aber deshalb nicht automatisch nur begrenzt entwickelt“.

In der Region gibt es viele Unternehmen, die im Bereich Maschinenbau und Automotive aber auch in derEnergie- und Luft- und Raumfahrtbranche tätig sind.

Das Netzwerk dieser Unternehmen dient einerseits dazu, ein gemeinsames Know-How aufzubauen, andererseits aber auch dazu, dem Markt ein fertiges Endprodukt anbieten zu können.

Im Folgenden das gesamte Interview mit Alessio Di Franco.

Alessio Di Franco: Innovation, Humankapital und das Maschinenbaucluster der Basilikata

 

In welchem Bereich ist Tecnospazio tätig und warum stellt sich das Unternehmen in Hannover vor?

Tecnospazio ist seit mehr als zehn Jahren in der Energie- und Luft- und Raumfahrtbranche aktiv. In erster Linie produzieren wir geometrisch komplexe Komponenten für Turbinen, die sowohl für die Erzeugung elektrischer Energie als auch im Luft- und Raumfahrtbereich verwendet werden.

Es handelt sich dabei um sehr komplexe Bauteile, die von unseren Ingenieuren entwickelt werden. Unser Unternehmen kümmert sich aber auch um die Vorbereitung der Maschinen und Programme. Des Weiteren führen wir metrologische Prüfungen in Messzentren bei kontrollierter Temperatur durch.

Wir nehmen an dieser von der Handelskammer geförderten Initiative teil, um unsere Produkte international bekannter zu machen. Obwohl wir bereits seit vielen Jahren mit den wichtigsten multinationalen Unternehmen zusammenarbeiten, sind wir trotzdem immer auf der Suche nach neuen Absatzmärkten (unser Hauptinteresse gilt den Schwellenländern) und Technologien, um uns stets auf den neuesten Stand zu bringen und die technologische Entwicklung zu verfolgen. Nur so können wir Produkte anbieten, die den Bedürfnissen unserer Kunden nachkommen.

Wie und warum sollte in Krisenzeiten die Qualität garantiert werden?

Das Maschinenbaucluster der Region Basilikata ist zwar recht klein, aber deshalb technologisch nicht automatisch wenig entwickelt, oder weist deshalb nur eine kleine Produktpalette auf. Im Gegenteil, das Cluster deckt alle Bereiche ab, von der Automotive-Branche bis hin zu den extrem anspruchsvollen Sektoren wie die Energie- und Luft- und Raumfahrtindustrie.

Der Zusammenschluss der Unternehmen ist besonders wichtig, um einerseits das Know-How der einzelnen Firmen zu vertiefen und zu erweitern und andererseits ein fertiges Endprodukt anbieten zu können. Ein Endprodukt also, das dank eines Unternehmensnetzwerkes entsteht, wie wir es auch mit Hilfe dieser Initiative zu entwickeln versuchen.

Zwei Ratschläge, um auch während der Wirtschaftskrise weiter zu wachsen…

Besonders stark in Innovation, Humankapital und die Weiterbildung der Mitarbeiter investieren, insbesondere mit Blick auf die neuen Technologien.

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