Silvia Foglia: Cloud Working bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen großartige, neue Möglichkeiten

Silvia Foglia - Country Manager Italy twagoFinden Sie passende Dienstleister heißt die neue Rubrik von  ItaliaGermania, die aus der Zusammenarbeit der Italienischen Handelskammer für Deutschland und twago entstanden ist.  Sie ist eine Plattform für die Kontaktvermittlung zwischen Kunden und Dienstleistern. So äußert sich twago auf seinem Blog dazu:

„Um unsere Dienstleistungen italienischen Kunden bestmöglich zu präsentieren, die mit Deutschland, insbesondere dem deutschen IT-/digitalen Markt zusammenarbeiten möchten, haben wir eine Kooperation mit der Italienischen Handelskammer für Deutschland ins Leben gerufen, unserem offiziellen hochkarätigen Partner.“

Wir haben Silvia Foglia, Country Managerin für Italien bei twago gebeten, uns über die Vorteile für Unternehmer (von klein- und mittelständischen Unternehmen bis hin zu Online-Händlern)  zu berichten, die die Plattform nutzen um ihr eigenes Projekt zu entwickeln.

Wer ist Silvia Foglia ?

Silvia Foglia, 35, hat als International Marketing Manager im Jahr 2010 bei twago angefangen. Sie war eine der ersten Mitarbeiter der Firma, die 2009 gegründet wurde. Silvia kommt aus Brescia, hat in Verona und in Stockholm studiert, und einen Universitätsabschluss als “Expertin für Bildungsprozesse”.

Nach ihrem Studienabschluss im Jahr 2005 hat sie verschiedene Tätigkeiten als International Key Account Manager übernommen und war überwiegend für den italienischen Markt zuständig. Bevor sie zu twago kam, war Silvia Key Account Manager bei Cint, einer Softwarefirma mit Sitz in Stockholm, die im Bereich Online-Marktrecherchen tätig ist.

twago in Zahlen und Fakten

  • twago ist in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, Italien und Frankreich präsent.
  • Nur 3 Jahre nach der Firmengründung im Jahr 2009 durch Gunnar BerningMaria Lindinger und Thomas Jajeh, hat twago es geschafft in die A-Liga aufzusteigen und eine Finanzierung über 3 Mio. zu erhalten.
  • twago ist ein internationales Unternehmen mit 60 Mitarbeitern aus mehr als 10 verschiedenen Nationen.
  • 2011: twago wurde mit dem German Diversity Award für die Multikulturalität seines Teams ausgezeichnet. 
  • Das Unternehmen hat seinen Sitz im Zentrum von Berlin.

Silvia Foglia erklärt uns twago – die Plattform die Firmen unterstützt  den passenden Freiberufler zu finden

1. Was steckt hinter der Idee von twago?

Der Name der Firma -twago- steht für teamwork across global offices (Teamarbeit zwischen Büros weltweit). Gunnar Berning, Gründer und CEO von twago, hatte die Idee als er Manager bei Siemens und Lycos Europa war.

Als er in den ersten 2000er Jahren bei Lycos arbeitete, wurde Gunnar Berning nach Bangalore in Indien entsendet, um ein Outsourcing-Projekt zu planen und umzusetzen. Während seiner Arbeit als verantwortlicher Leiter des gesamten Prozesses, hat Gunnar seine ersten Ideen für eine Online-Arbeitsvermittlungsplattform entwickelt, die vor allem auf die Bedürfnisse von klein- und mittelständischen Firmen abzielen sollte.  Im Jahr 2009 schließlich gründete Berning zusammen mit Maria Lindinger und Thomas Jajeh twago.

Auf einen Arbeitsmarkt der sich unglaublich schnell verändert, reagiert twago mit der Absicht die neue digitale Arbeitswelt mitzugestalten, indem wir beiden Parteien die in ein Projekt involviert sind, neue Chancen eröffnen.

2. Erkläre uns bitte wie die Plattform funktioniert: wie finden sich Firmen und Freiberufler?

twago versammelt auf ihrer Plattform Projekte von Firmen aller Art und Größe. Jeder kann twago nutzen und ein Projekt veröffentlichen. Twago ist zur Zeit auf Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch verfügbar. Dadurch ist twago in der Lage Freiberuflern und Firmen in aller Welt die Möglichkeit zu bieten höchst flexibel online zu arbeiten und zu kooperieren. Twago wächst schnell und dynamisch: Durch die Plattform können Kunden Programmierer, Web und Graphic Designer, Online Marketing Experten (Spezialisten für SEA, SEM oder SEO), Übersetzer, PR-Fachleute, Social Media Manager, Copywriter, Assistenten für virtuelle Büros und Personal für andere sich entwickelnde Berufsfelder finden.

3. Und jetzt ein paar Zahlen: wie viele Freiberufler, Firmen, veröffentlichte und abgeschlossene Projekte zählt Ihr im Moment?

twago ist erfolgreicher Marktführer in Europa. Unsere Firma zählte im Jahr 2012 Projekte und Arbeitsprozesse in Höhe von insgesamt 50,3 Mio. Euro. Dieser Wert entspricht einer Zuwachsrate von 278% gegenüber dem Vorjahr. 2012 war das erfolgreichste Jahr seit Gründung der Plattform.

Unsere Firma hat 2012 über 1,6 Mio. Arbeitsstunden für Freiberufler,  Agenturen und Experten generiert. twago hat mit 15.000 Projekten die größte Zahl an Projekten erreicht, seit ihrer Gründung.

Bis heute hat twago einen Umfang von Projekten erreicht, der einem Wert von 80 Mio. Euro entspricht. Die Plattform zählt mehr als 180.000 Experten.

4. Warum sollte eine Firma ihr eigenes Projekt auf twago veröffentlichen?

Die Idee die hinter twago steckt ist das Ziel Chancen für innovative Projekte und die Innovation von Firmen zu schaffen – auch für klein- und mittelständische Unternehmen, die keine großen Mittel verfügen.  Zum Beispiel will heutzutage jede Firma ihre eigene App, um ihre Produkte und Dienstleistungen über mobile Netzwerke zu vertreiben. Aber das benötigte Know-How für die Entwicklung einer App ist sehr speziell und nicht alle Firmen können es sich erlauben, einen Entwickler für Apps einzustellen. Auf twago dagegen können auch die kleinsten Firmen den Entwickler finden den sie brauchen und ihn für das jeweilige Projekt für die Gestaltung einer eigenen App beauftragen.

Ein weiteres Beispiel? Denken wir an Ärzte: Heute braucht auch ein Arzt eine Internetseite, um gefunden zu werden. Mit twago kann ein Arzt mit wenigen Klicks einen Experten finden, der für ihn eine Internetseite individuell gestaltet.

Alle unsere Kunden sind Firmen oder Privatpersonen, die qualifizierte Fachleute suchen. Kunden die heute schnelle, sichere und flexible Lösungen nach ihren Wünschen auswählen können, dank einer immer mehr digitalisierten Welt und dank Online-Plattformen wie twago.

5. Italien und Deutschland: zwei ganz unterschiedliche Arbeitskulturen. Wie macht sich das bei den Kooperationen auf twago bemerkbar? Hast Du ein paar schöne Geschichten hierüber zu erzählen?

Um ehrlich zu sein, und das macht die Arbeit in der Cloud so besonders, sind die Regeln für alle gleich, unabhängig der kulturellen Unterschiede. Die Cloud ist ein Arbeitsbereich für die es unerheblich ist, ob man in Deutschland oder Italien online ist.

Alle Beteiligten, seien es Kunden oder Zulieferer, streben die besten Ergebnisse für sich an. Viele der typischen kulturellen Unterschiede sind immer weniger bemerkbar innerhalb von Prozessen wie dem Cloud Working. Die Unterschiede bleiben zwar, aber sie behindern nie das Arbeitsnetzwerk daran zu funktionieren.

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