Messeteilnahmen und B2B-Gespräche: so unterstützt die Region Kalabrien ihre lokalen Unternehmen im Ausland

Auch früher war es wichtig im Ausland Umsatz zu erwirtschaften, aber noch wichtiger ist es in Krisenzeiten wie dieser geworden. Wir als Region Kalabrien setzen dabei insbesondere auf die Internationalisierung der lokalen Unternehmen dank unterschiedlichster, im Ausland realisierterInitiativen .

Darin besteht das Rezept von Luigi Fedele, Minister für  Transport, Internationalisierung und EU-Sonderprogramme der  Region Kalabrien.

Fedele hat an dem Event zur Internationalisierung der Lebensmittelsbranche teilgenommen, das am 6. Februar in der Italienischen Botschaft in Berlin stattfand [zu den Posts und der Fotogalerie hier klicken].

Kalabrien ist für Tourismus und Landwirtschaft bekannt. Und den kalabresischen Lebensmittelunternehmen ist es gelungen, ihren Bekanntheitsgrad weiter zu erhöhen, insbesondere weil sie seit langem auf Qualität setzen.

Aber wie kann man die Lebensmittel Made in Calabria am besten vermarkten?Fedele ist der Meinung, dass konzertierte Werbeaktionen im Zusammenspiel mit anderen Akteuren und B2B-Events im Ausland wie in Italien der Schlüssel zum Erfolg sind.

Genau deshalb erschien ihm die Berliner Abendveranstaltung in der Italienischen Botschaft das genau richtige Event, um deutsche Einkäufer und weitere, wichtige Akteure des deutschen Marktes zu treffen.

Luigi Fedele: die Region Kalabrien und die Initiativen zur Internationalisierung der KMUs aus dem Lebensmittelbereich

 

Präsentation: Kalabresische Unternehmen des Lebensmittelbereiches?

Die Region Kalabrien im Süden Italiens ist eine nicht so große Region mit ungefähr 2 Millionen Einwohnern. Die bedeutendsten Sektoren in der  Region sind die Landwirtschaft und der Tourismus. Hier findet man Geschichte, Tradition, die Magna Grecia, Sonne und Meer.

Was die Landwirtschaft betrifft, setzen unsere lokalen Unternehmen seit geraumer Zeit auf die Qualität der Produkte. Die kleinen bis mittleren Unternehmen, die für Qualität stehen, konnten sich nicht nur Marktanteile im Inland, sondern auch auf dem europäischen, ja internationalen Markt sichern und zwar insbesondere mit interessanten Nischenprodukten.

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Welche Initiativen unterstützt die Region Kalabrien zur Internationalisierung ihrer Unternehmen?

Es müssen meiner Meinung nach insbesondere Netzwerke geschaffen werden und zwar zwischen Region, dem Italienischen Handelskammerverband und Fachverbänden so wie in diesem Fall mit dem italienischen Landwirtschaftsverband Confagricoltura. Denn alleine tun sich unsere Unternehmen – bis auf wenige Ausnahmen – schwer mit Auslandskontakten und -initiativen.

Mit solchen konzertierten Werbeaktionen schaffen wir hingegen die Voraussetzungen, damit unsere Unternehmen ihre Qualitätsprodukte vermarkten können. Und so gewinnen sie Marktnischen, können ihre Produkte verkaufen und erwirtschaften damit auch einen wirtschaftlichen Vorteil für unsere Region.

Auch früher war es wichtig, im Ausland Umsatz zu erwirtschaften, aber in Krisenzeiten wie dieser ist das noch von viel größerer Bedeutung. Wir als Region Kalabrien setzen sehr auf die Internationalisierung unserer Unternehmen und unterstützen sie daher mit Initiativen im Ausland.

Wir begleiten unserer Unternehmen nicht nur auf Messen, sondern realisieren B2B-Treffen dank der finanziellen Unterstützung großer Handelsketten.

Schwerpunkt der Auslandsinitiativen ist Deutschland, wo unsere Produkte bereits präsent und bekannt sind. Wir realisieren auch Initiativen in Kalabrien, damit die ausländischen Einkäufer unsere Region und unsere Unternehmen kennenlernen können. Damit können die Beziehungen gefestigt und somit ihre Produktivität weiter gesteigert werden.

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Diese Abendveranstaltung war wichtig, weil bedeutende Akteure anwesend waren und zwar nicht nur kalabresische, sondern insbesondere internationale. Eine solch exklusive Veranstaltung in den herrlichen Räumlichkeiten der Italienischen Botschaft unterstreicht zudem die Bedeutung der Intitiative.

Die Zusammenarbeit mit der Italienischen Handelskammer für Deutschland und Confagricoltura hat dem Ganzen einen besonderen Rahmen gegeben und zwar nicht nur zugunsten der Abendveranstaltung sondern der Messeteilnahme in Deutschland.

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