„Mailand der Moderne“ am Main: Veranstaltung in Frankfurt um das Ansehen zu steigern

Am 27. Juni ist in Frankfurt eine kulturelle Initiative zu Gast, und zwar die der  Architektenkammer der Provinz Mailand und deren Stiftung, realisiert in Zusammenarbeit mit  Marmomacc, der Internationalen Messe für Naturstein, Design und Technologien.

Nach dem  letzten Event im Triennale Design Museum in Mailand, haben sich die Initiatoren einen Veranstaltungsort nördlich der Alpen ausgeschaut und zwar im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt, um dem internationalen Fachpublikum die Mailänder Architekturrouten zu präsentieren.

Mailand der Moderne: Architekturrouten

“Ausschlaggebend für eine wettbewerbsfähige Identität ist die Aufwertung der landes-, regional- und städtetypischen Architektur  und nicht deren Planung, und genau deshalb ist es mehr als legitim einen Beitrag zur Aufwertung der Architektur in zeitgenössischen Städten zu leisten

Simon Anholt in dem Beitrag Die wettbewerbfähige Identität. Das Branding von Nationen,Städten,Regionen

 

Und genau in diese Richtung geht auch die Initiative der Mailänder Architektenkammer, die noch vor der Aussage Anholts mit der Promotion-Tour zum Thema “Mailand der Moderne – Architekturrouten” startete und damit zur Aufwertung der Architektur der Moderne und zum besseren Verständnis der zeitgenössischen Stadt beiträgt.

Seit 2004 werden jährlich thematische Architekturrouten von einem wissenschaftlichen Komitee geplant und von Fachleuten koordiniert, um die Seele einer Stadt durch die wichtigsten Ausdrucksformen der Architektur des 20. Jahrhunderts zu erschließen.

Zielgruppe sind die Mailänder Bürger, denn sie sind die wichtigsten Botschafter der Stadt.

Eine stärkere Beziehung zu der Architektur und der Stadt selber aufbauen gelingt, wenn man- angeleitet von Experten- das Wahrnehmungsvermögen für die Architektur und die Strukturen der Stadt schärfen kann. Dies können nicht nur Architekten, sondern die ganze Gesellschaft, denn nur so kann Architektur als kollektives Schaffen wahrgenommen werden.

Der “Stopp” in Frankfurt

Mit dem Event in Frankfurt soll die Außenwahrnehmung erhöht werden, d.h. die architektonischen Werke und ihre Architekten aufgewertet werden.

Der Vortrag zur Vorstellung des Projektes findet am Mittwoch, 27. Juni 2012 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt mit folgenden Referenten statt:

Die wettbewerbsfähige Identität Mailands

Im Jahre 2006 hat Simon Anholt  Mailand mit dem Adjektiv “stylish” assoziiert, in dem er die gesamte wettbewerbsfähige Identität der Stadt allein mit dem Modesektor und dem Design in Verbindung gebracht hat: ein wichtige Identifizierung, die aber eng mit diesen Bereichen verbundene Sektoren außen vorlässt, insbesondere die Architektur.

Die Idee, die vermittelt werden soll ist die, dass die Mode und das Design in den Straßen und Palästen Mailands entstanden sind und dort weiter wachsen.

Eng verbunden mit der Architektur ist der Life Style, die Viertel, die Events und alle weiteren Elemente die zur Kreativität Mailands beitragen. 

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